Das geht so: Man nehme einen grossen Tanklastwagen und fülle ihn randvoll mit Wasser. Dann hänge man einen Schlauch mit Druckpumpe untenran (Modell Kärcher XXXXXXL). Damit fahre man langsam dem Strassenrand entlang, richte den Schlauch gegen den Bürgersteig und betätige die Klospülung, äääh, einfach die Spülung. Wer als Fussgänger dann noch nicht geflüchtet ist, weiss wie sich der Wasserwerfer der Polizei bei einer Demo anfühlt. Nur dass die Bullenversion von oben herab spritzt, im Gegensatz zur Putzversion, die von der Seite in die Beine fetzt. Da klebt man schon mal triefnass an der Hauswand. Der Tanker entlässt also tatsächlich hunderte Hektoliter pro Sekunde mit Hochdruck auf den Strassenrand mitsamt Trottoir. Parkierte Autos werden kurzerhand hochdruckgereinigt. Wer das Fenster offenlässt, hat nicht nur ein (einseitig) aussen geputztes Auto, sondern auch noch einen Swimmingpool innendrin. Ventilation an und fertig ist der Whirlpool.

Dann gibt es noch Methode zwei. Es gibt so lustige Gullydeckel, in die fliesst kein Wasser ab, nein, einmal in der Woche sprudeln dort Milch und Honig raus. Oder eben doch nur Wasser. Einfach so. Plötzlich. Unvermittelt. Sprudelt es aus allen Löchern an den Krezungen raus. Wahre Reissbäche bilden sich beidseits der Strassen. An den Fussgängerstreifen organisiert man venezianische Traghetti… Dort, wo das Wasser nicht hinfliessen soll, verstopfen sie die Strasse mit alten, zusammengerollten Teppichen (sicher Perser). So geht das.

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