Heute steht mal etwas ganz besonderes an: ich präsentiere einen Gastschreiber. Dieser heisst Martin Fey, ist mein Vater und brünzelt ganz ahnsehnliche Värsli uf Bärndütsch zu Melodien von den allseits bekannten Mani-Matter-Liedern.

Die Texte sind durchaus eigenständig, die Verwendung von Matters Rhythmen rührt vermutlich daher, dass Herr Papa zu faul war, eigene Musik zu schreiben.

Zudem ist es so ganz einfach, die Lieder zu singen – mann kennt die Melodie ja schon:

Ahneforschig(nach Mani Matters „Dr Bärnhard Matter (1821-1854)” zu singen; entwicklungsbiologisch inspiriert durch Charles Darwin, durch einen Besuch der Galapagos-Inseln 1978, und überhaupt durch jahrelange klinische Beobachtungen im Beruf)

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Für d’Entwickligsgschicht z’ erkläre Bin I geschter mal i Zoo,

Bi ga luege-n-öb vom Darwin här ä

Klars Konzept chönnt cho.

I bi zersch bim Fuultier g’landet,

Das het pfuuset kopf-voraa

Doch wär nume pfuuset, strandet

Ir Entwicklig und bliibt staa.

Du bi-n-I ga d’Bäre bsueche

Die sy üsers Wappetier,

Doch die düe mängs Mal wie d’Rueche

Wo me friedlich besser fier.

Wo-I zumne Chäfig chume,

Da g’seh-n-Ig ä Papagei.

Aber da chräit nume-n-ume

Wie-n-I heisse: “Fey, Fey, Fey!”

I ha welle wiiter loufe

Dänke draa, die Sach la z’sy,

Wott zum Troscht a Glace choufe,

Da fallt ds Affehuus mir i!

Z’letscht studiere-n-I no d’Affe

Hoffe, dass I meh verstaa

Wen-i die Verwandte gaffe,

Wiä dr Mönsch het chönn’ entstaa.

Die sy voll am ume schreie,

Und dr stärchsti Aff chläpft da

Grad a chliine – jede Laie

Gseht, da isch vil mönschlechs dra.

Eine schrisst a dr Banane,

Wo dr anger gärn wott ha,

Und zwe grossi Affe bahne

Grad äs Gschlegel zäme-n-aa.

Bim studiere vo der Gruppe

Gwinn Ig Date, gar nid knapp:

Wie-n-Ig gseh, grad mit dr Lupe,

Stammt der Mönsch vom Affli ab.

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…je nach Anklang bei der werten Leserschaft werden weitere Liedtexte publiziert.

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