Snow&Games

26. März, 2007

Snow

 

Samstags ein Pülverchen, das nur darauf wartete, von scharfen Kanten durchschnitten zu werden, Sonntags blauer Himmel mit griffigem Frühlingsschnee. Beste Voraussetzungen für zwei Tage im Schnee und wir haben sie auch ausgenützt, wir JOKs.

 

Da war der Züri, der im grossen Stil Maulaffen feilhielt und dann doch auf den Salto in den Schnee verzichtete. Memme.

 

Roman verdient einen Orden fürs Einschneien. Franca liegt aus unerklärlichen Gründen am Boden, Roman möchte sie aufmuntern und entlädt eine Tonne Schnee in ihr Gesicht mittels scharfen Bremsmanövers. Bravo Roman, der Applaus vom nahen Skilift kam auch in gebührendem Masse.

 

Tamara, die lustige Pistennudel, punktete im Skiliftfahren bzw. Rausfliegen: Weil Roman in der ersteren Bergfahrt vom Bügel mit mir zu der einsamen Tamara hintendran wechseln wollte (es ging wie es gehen musste, nämlich schief), musste sie es auch versuchen. Der Haken: Ich war mit Roman auf dem Lift, also schon besetzt. Sie hätte bei Römel schösselen müssen. Als sie dies bemerkte, bekam sie de Gagg id Hose und flüchtete, gab sozusagen Fersengeld. Ein wahrer Brüller. Wahrscheinlich sah Roman von näherer Distanz nicht mehr so einladend aus…

 

Schmüdi war ein wahrer Genussfahrer und walzte trotzdem beinahe ein Grosi platt.

 

Gewisse Boarder hatten es nicht so mit dem Boarden, sie vergassen lieber ihr Skiabo in der Hütte und verpassten den Skibus. Ich will jetzt keine Namen nenne, gäll Rünggi.

 

Und ich fuhr natürlich ein wenig Telemark – leide noch heute unter den Nachwirkungen..

 

Games

 

Bang! Wer hätte das gedacht. Und Time’s Up, DAS Spiel für profilierungssüchtige Intellektuelle, hmmm, Tinu? Und pedantisch war er: Konnte man nicht sofort eine von ihm beschriebene Berühmtheit aus Geschichte und Kultur erraten, z.B. Theodor von Wusselbauch-Entenbrust – wer kennt dessen Roman „Sieben Wege zur Latrine“ nicht – pikierte es ihn ab solcher Ignoranz. Ich wurde natürlich neidisch und versuchte mit juristischen Tricks wie der restriktiven Auslegung der Spielregeln zuungunsten Tinus meine Wissenslücken zu kompensieren, Roman, der humorlose Wicht, machte alles kaputt. Ich koche noch heute.

 

Bang! war der Klassiker, Matter kicherte wie bestellt, Rule hatte em Tüüfu es Ohr ab gute Karten und Schmidi schoss wie ein Wilder – auf mich. Ich werde unglaublich gern von Schmidi erschossen.

 

Merci an

 

Rule für die ganze Organisation

 

Bri&Emänu fürs Kochen und das bisschen Abwasch, das wir ihnen überlassen haben

 

Tinu für die Apfelroulade

 

Züri für die kunstvolle Verspeismethode mit Suppenlöffel derselben und andere Kalbereien

 

Rünggi fürs Fondue

 

Mir selbst für den alles entscheidenden Schuss Kirsch ins Fondue

 

Dem Schmidi für den lockeren Zeigefinger an der Knarre

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